Road to Bachelor | Finaler Bauplan
668
post-template-default,single,single-post,postid-668,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode-theme-ver-10.1,wpb-js-composer js-comp-ver-5.0.1,vc_responsive

Finaler Bauplan

Finaler Bauplan

 

Um einen verlässlichen, finalen Entwurf für die Konstruktion erstellen zu können, reichen die sich oft wiedersprechenden Datenblätter und Herstellerangaben nicht aus. Zu hoch ist das Risiko, dass ein elementarer Wert in den Berechnungen am Ende alles ins wanken bringt. Daher habe ich beschlossen, alles an Materialien zu prüfen und zu testen, was ich vor dem Bau in die Finger bekommen kann. Angefangen mit technischen Bauteilen wie Mehrfachsteckdosen, HDMI-Splittern und dazugehörigen Kabeln, aber auch Herstellerangaben zum favorisierten Beamer möchte ich in nächster Zeit genauer unter die Lupe nehmen, damit ich ausschließen kann, dass sich in meinen Bauplan irgendwelche Unstimmigkeiten einschleichen. Diesen habe ich nämlich bereits sehr detailliert erstellt. Ich möchte einen Rahmen aus Konstruktions- oder Spezialprofilen bauen, in den ich die Seitenwände und Decke einstecken und mit wenigen Schrauben befestigen kann. Das gewährleistet einen schnellen Auf- und Abbau beim Testen und auch später auf der Ausstellung selbst. Außerdem ist der Rahmen, der aus insgesamt 17 Meter Aluminiumprofilen bestehen soll, sowie die Holzzuschnitte mit einem Gesamtmaß von etwa 20 Quadratmetern besonders platzsparend in Einzelteile zerlegbar. Die Seitenlängen der Blackbox sollen später folgende Maße betragen:

 

Höhe (A): 210cm
Breite (B): 228cm
Tiefe (C): 200cm

 

Bei der Wahl des Materials für Wände und Decke habe ich mich für schwarz beschichtete Sperrholzplatten entschieden. Diese bieten neben einem cleanen Look die nötige Stabilität und werden in der zu den Spezialprofilen passenden Stärke von 19 Millimetern geliefert. Weiterhin lassen sich auf der glatten Oberfläche des Baustoffs geplottete Elemente wie Typografie und Logos ohne Probleme anbringen. Auch eine Fernseherhalterung für die Außenseite sollte bei der Materialstärke machbar sein.

 

Auf den zwei senkrechten Flächen (A)*(B) und auf der Deckenfläche (B)*(C) werden sich später die Projektionsflächen befinden. Hierfür müssen die Innenseiten der Platten weiß gestrichen werden. Die bespielten Flächen sollten im Optimalfall 228*152 und 166*124,5 Zentimeter groß sein und zusammen mit den beiden Spiegelflächen (A)*(C) für ein faszinierendes Lichtspiel im Inneren der Box sorgen. Die schlagfesten Polystyrolspiegel, die ich benutzen möchte, bestehen aus einem verspiegelten, mit Schutzfolie versehenen Kunststoff. Dieser ist wesentlich leichter, sowohl im Gewicht als auch in der Verarbeitung im Vergleich zu einem gewöhnlichen Glasspiegel und bietet dabei trotzdem eine sehr gute Spiegelung.

 

Um die Black Box später einfach betreten zu können, wird natürlich noch eine Eingangstür benötigt. Diese befindet sich zwangsweise an einer der Projektionsflächen und muss daher möglichst lichtdicht schließen. Hierfür ist eine Konstruktion mit einem Anschlagsrahmen angedacht.

 

Jetzt gilt es, nach der sorgfältigen Überprüfung der technischen Bauteile und Materialien, nach verschiedenen Möglichkeiten bei der Verlegung aller Kabel zu suchen. Ist dies geschehen, werde ich nach Berlin fahren, um dort endlich mit dem Bau der Black Box beginnen zu können!

 

 

Update 26.01.17:

 

Reinzeichnung des finalen Bauplans

 

Zur besseren Übersicht habe ich gerade eben alle finalen Rechen-Ergebnisse in eine digitale Reinzeichnung des Bauplans übertragen.

 

 

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar