Road to Bachelor | Alles im Rahmen?
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Alles im Rahmen?

 

Alles im Rahmen?

 

Der erste Schritt beim Bau der Black Box war es, eine Stecksystem für die Konstruktion anzufertigen. Für dieses Vorhaben ging es, wie in einem früheren Beitrag erwähnt, nach Berlin zu meinem Bruder in die Werkstatt.

 

Die Konstruktionsprofile aus Aluminium bestellte ich im Vorfeld bei einem Metall-Vertrieb. Einige Tage später konnten wir das grob zugeschnittene Material in Berlin beim Hersteller abholen.

Ebenfalls bestellt hatte ich ein Exemplar der Beamer, welche ich für die Installation benutzen möchte. Leider war der Zustellservice des Online-Kaufhauses nicht zuverlässig, wodurch sich die Lieferung des Geräts auf den Zeitraum nach meinem Aufenthalt in Berlin verschob. Somit musste ich mich beim Bau der Box nun erst mal widerwillig auf die Herstellerangaben verlassen.

Nachmittags standen wir dann in der Werkstatt und schnitten einige der Stangen auf Gehrung zu. Hierfür braucht es eine anständige Säge, auch wenn sich das Aluminium relativ einfach bearbeiten lässt. Die meiste Zeit kostete allerdings nicht die Bearbeitung, sondern die kognitive Arbeit. Material anschauen, grübeln, zur Überprüfung nochmal alles auslegen – sind alle Konsequenzen bedacht worden? – Sägen, bohren, schleifen. Wieder auslegen – die Maße des Rahmens beeinflusst ausschlaggebend die restlichen Materialmaße und die Planung der Gesamtkonstruktion. Hier hat die Erfahrung von Jacob besonders geholfen. Nachdem alle Teile die richtige länge hatten und der Plan für die Weiterverarbeitung größtenteils stand, ging es nur noch darum, einige Löcher in die Profile zu bohren, in die später Schrauben eingesetzt werden sollen, die die Konstruktion neben Silikon fest zusammenhalten. Da die Box viel greifbarer ist, wenn man die Ausmaße vor sich hat, wurde anschließend noch das Konzept für die nachfolgende Arbeit an der Box ausgetüftelt. So konnten jetzt unter anderem Pläne für die Vorgehensweise mit der Tür und deren Anschlagsrahmen für die Box gemacht werden. Es konnten ebenfalls die verschiedenen Varianten der Sitz- oder Stehpositionen getestet werden. Als auch dies erledigt war, wurden die Einzelteile für den Transport verpackt, damit ich meine Konstruktionsprofile mit in den Personentransport nehmen konnte.

 

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